Kirk-Dikdik, Burger's Zoo

Kirk-Dikdik
Madoqua kirkii

 

KRL: 52-72 cm

SL: 35-56 cm

Gewicht: 3-7 kg

Bestand: örtlich häufig

Die 4 Dikdik-Arten sind nach ihren Wahrnrufen benannt. Kirk-Dikdiks haben ein weiches, strähnigesn Fell, grau bis braun meliert, am Kopf rötlich mit einem Schopf auf der Stirn. Es frisst vielerlei Pflanzen und kann gut klettern. Kirk-Dikdiks leben in Ost- und Südwestafrika und werden 52 bis 72 cm groß. Sie leben in Paaren.

Mendesantilope
Addax nasomaculatus

 

KRL: 1,5-1,7 m

SL: 25-35 cm

Gewicht: 60-125 kg

Bestand: stark gefährdet

Die Mendes- oder Addaxantilope lebt in der Sahara und ist an das Leben in dieser Wüste gut angepasst. Sie folgt auf der Suche nach Pflanzen dem Regen und ruht Mittags im Schatten. Sie wird 1,5 bis 1,7 m lang. Ihre breiten Hufen verhindern das einsinken im Sand. Mendesantilopen ernähren sich von Wüstenpflanzen wie Kakteen und worden wegen ihrer Hörner und des Fells gejagt und sind daher sehr selten geworden. Früher lebten sie noch in Herden von 20 Tieren, heute leben sie alleine oder in Gruppen von 2 bis 4 Tieren.

Klippspringer
Oreotragus oreotragus

 

KRL: 0,8-1,2 m

SL: 5-13 cm

Gewicht: 8-18 kg

Bestand: gering gefährdet

Klippspringer sind bis zu 1,2 m lang und haben nur kleine Hufen, die sich aber gut zum springen durch steiles, felsiges Terrain eignenen. Sie leben in Bergen und an Flussläufen in Ost- und Zentral- und im südlichen Afrika. Das dichte Fell ist glänzend und olivegelb mit gelben und braunen Flecken und weißen Unterpartien und Beinen. Klippsringer haben kleine spitze Hörner und einen kleinen Schwanz. Sie leben paarweise mit ihren Jungen und fressen immergrüne und andere Büsche.

Elenantilope
Taurotragus oryx

 

KRL: 2,1-3,5 m

SL: 60-90 cm

Gewicht: 300-1000 kg

Bestand: gering gefährdet

Bei den Elenantilopen entwickeln auch die Weibchen stattliche Hörner, doch die des Männchen sind wesentlich kräftiger. Elenantilopen werden bis zu 3,5 m lang und sind damit die größten Antiklopen. Die Bullen können bis zu 1000 kg schwer werden. Eine markante Hautfalte, die Wamme, reicht von der Kehle bis zum Bug. Elenantilopen bewohnen die Steppen und Savannen Zentral-, Ost- und dem südlichem Afrika. Sie sind meist graubeige mit einem schwarzem Streifen am Rückrat und bis zu 15 weißlichen senkrechten Körperstreifen.

Rehantilope
Pelea capreolus

 

KRL: 1,1-1,2 m

SL: 15-20 cm

Gewicht: 20-30 kg

Bestand: nicht gefährdet

Die Rehantilope ist klein und hat weiches, wolliges Fell. Sie leben in Gruppen von bis zu 30 Tieren auf Wiesenhügeln und Hochebenen Südafrikas und werden bis zu 1,2 m lang. Das wachsame Tier springt bei Gefahr in einem ruckartigem Lauf davon. Sie sind tagaktiv und bewegen sich als gute Springer über ide Felsen. Rehantilopen fressen Laub und Gras. Sie leben in Gruppen von bis zu 10 Tieren, wobei ein Tier immer Wache hält, während die anderen fressen.

Rappenantilope
Hippotragus niger

 

KRL: 1.9-2,7 m

SL: 37-76 cm

Gewicht: 150-300 kg

Bestand: gering gefährdet

Die Rappenantilope ist eine besonders stattliche Art. Die erwachsenen Männchen schwarz und die Weibchen und Jungtiere sind Rot- oder Kastanienbraun. Beide Geschlechter tragen kräftige Hörner. Rappenantilopen haben eine Kopfrumpflänge von bis zu 2,7 m und bewohnen Savannen Ost- bis Südostafrikas. Sie sind stark bedroht. Die Kälber werden anfangs verborgen, bilden dann aber getrennte Gruppen und treffen die Mütter nur zum saugen.

Rappenantilopen, Zoo Frankfurt

Hirschziegenantilope
Antilope cervicapra

 

KRL: 1,2 m

SL: 18 cm

Gewicht: 32-43 kg

Bestand: gefährdet

Hirschziegenantilopen leben in Südostasien und werden 1,2 m lang und 32 bis 43 kg schwer. Sie fressen Gras und Feldfrüchte. Die Weibchen sind rehbraun bis gold, dominante Männchen werden mit dem alter schwarz, andere Männchensind braun. Unterseite, Gesäß, Schnauze und die Augenringe sind bei beiden Geschlechtern weiß. Die Männchen tragen bis zu 68 cm lange, gewundene Hörner.

Bleßbock
Damaliscus pygargus phillipsi

 

KRL: 1,2-2,1 m

SL: 10-60 cm

Gewicht: 68-155 kg

Bestand: gefährdet

Bleßböcke oder Buntböcke leben im Gras- und Buschland Südafrikas. Der Name kommt von der weißen Blesse auf der langen Schnauze. Die 1,2 bis 2,1 m langen Tiere haben bis zu 70 cm lange Hörner. Die Männchen führen eine Herde mit Weibchen und deren Jungen an. Sie halten die Herde zusammen und regen ihre Wanderung an. In den 1830er Jahren wurden Bleßböcke fast ausgerottet. Sie haben nur in Parks und Reservaten überlebt und sind heute noch die seltensten Antilopen.